Logo der Universität Wien

Elektroenzephalografie (EEG)


Was ist EEG?

Die Elektroenzephalographie (EEG) ist eine nicht-invasive (d.h. nicht in das Gewebe eindringende) Methode zur Messung von Gehirnaktivität. Mit Hilfe von Elektroden auf der Kopfhaut können Prozesse des Gehirns grafisch abgebildet werden. Damit ist es möglich, Hirnströme zu messen und aufzuzeichnen. Da die Elektroden nur aufzeichnen und keine Impulse aussenden, gilt das EEG als sichere und absolut nebenwirkungsfreie Methode.

 

Wie läuft ein EEG-Experiment ab?

Nachdem Sie der/die Versuchsleiter/in über das Experiment informiert hat und Sie Ihr schriftliches Einverständnis zur Teilnahme gegeben haben, wird Ihnen eine Elektrodenkappe aufgesetzt. Je nach Länge und Dichte des Haars dauert es zwischen 30 und 60 Minuten bis die Kappe und alle Elektroden angebracht sind. Um die Signale besser zu empfangen, ist ein Anrauen der Kopfhaut (vergleichbar mit dem Kratzen eines Fingernagels) und die Verwendung von Elektrodengel üblich. Bitte erscheinen Sie deshalb mit trockenen Haaren, und verwenden Sie weder Haarspray noch Haargel.

Das Experiment wird in einem speziell abgeschirmten Raum stattfinden, um Störimpulse zu vermeiden. Abhängig von der Forschungsfrage werden Sie während des Experiments verschiedene Aufgaben am Computer bearbeiten. Für die Dauer des Versuchs (ca. 30 Minuten bis zwei Stunden) ist es wichtig, dass Sie sich möglichst nicht bewegen, damit die Elektroden nicht verrutschen.

SCAN-Unit
Faculty of Psychology
University of Vienna

Liebiggasse 5
1010 Wien
E-Mail
University of Vienna | Universitätsring 1 | 1010 Vienna | T +43-1-4277-0
Lastupdate: 28.10.2013 - 11:30