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Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)

 

Was ist tDCS?

Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist eine nicht-invasive (d.h. nicht in das Gewebe eindringende) Technik, mittels derer man Einfluss auf die Hirnaktivität nehmen kann. Dabei wirkt ein schwacher elektrischer Strom durch den Schädelknochen hindurch (transkraniell) auf das Gehirn. Dieser ungefährliche Stromfluss verändert kurzzeitig die elektrische Ladung an den Nervenzellen, was ihre Erregbarkeit teilweise verstärkt und teilweise dämpft. Diese Beeinflussung ist nach einigen Minuten wieder völlig verschwunden, sodass keine bleibenden Veränderungen zurückbleiben. tDCS ist durch zahlreiche Studien erprobt und sicher.

 

Was erwartet Sie in einem tDCS-Experiment? 

Nachdem Sie der/die Versuchsleiter/in über das Experiment informiert hat und Sie Ihr schriftliches Einverständnis zur Teilnahme gegeben haben, werden die Elektroden zur transkraniellen Gleichstromstimulation (mindestens zwei) an der Kopfhaut angebracht. Im Anschluss daran wird mit der transkraniellen Gleichstromstimulation begonnen. Das kann sich in Form eines Kribbelns oder Ziehens an der Kopfhaut bemerkbar machen. Abhängig von der Forschungsfrage werden Sie in einer oder mehreren Sitzungen vor, während oder nach der Stimulation verschiedene Aufgaben am Computer bearbeiten. tDCS-Studien dauern in der Regel ein bis zwei Stunden.

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Lastupdate: 25.10.2013 - 18:44