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Transkranielle Magnetstimulation (TMS)

 

Was ist TMS?

TMS steht für transkranielle Magnetstimulation. Diese nicht-invasive (d.h. nicht in das Gewebe eindringende) Methode erlaubt es zu untersuchen, welche Rolle bestimmte Hirnareale für eine gewisse Tätigkeit (z.B. Sprachverarbeitung) spielen. Mithilfe einer gegen den Kopf gehaltenen Stimulationsspule wird die Aktivität in einem spezifischen Hirnareal gezielt beeinflusst. Das funktioniert folgendermaßen: die Spule erzeugt ein Magnetfeld, das durch den Schädelknochen hindurch (transkraniell) auf das Gehirn wirkt. Diese Beeinflussung ist  vorübergehend, sodass keine bleibenden Veränderungen zurückbleiben. TMS ist durch zahlreiche Studien erprobt und sicher.

 

Was erwartet Sie in einem TMS-Experiment?

Vor dem Experiment wird Sie der/die Versuchsleiter/in über das Experiment informieren und Ihr schriftliches Einverständnis zur Teilnahme einholen. Im Anschluss daran werden Sie in einen elektrisch abgeschirmten Raum geführt und nehmen auf einem Stuhl Platz. Machen Sie es sich so bequem wie möglich. Der/die Versuchsleiter/in wird nun die Stimulationsspule an Ihren Kopf halten und mit der Magnetstimulation beginnen. Das Gefühl, das Sie dabei empfinden werden, lässt sich mit einem leichten “Gummiband-Schnalzen” gegen die Kopfhaut vergleichen. Abhängig von der Forschungsfrage werden Sie in einer oder mehreren Sitzungen vor, während oder nach der Stimulation verschiedene Aufgaben am Computer bearbeiten. TMS-Studien dauern in der Regel ein bis zwei Stund

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Lastupdate: 25.10.2013 - 18:45